Das Wichtigste

Die Riesenzellarteriitis, auch Arteriitis temporalis oder Morbus Horton genannt, ist eine Entzündung großer Arterien, die nur Menschen über 50 trifft. Typisch sind neue Kopfschmerzen an der Schläfe, eine empfindliche Kopfhaut und Kieferschmerzen beim Kauen. BSG und CRP sind fast immer erhöht, aber erst Ultraschall, Biopsie oder eine andere Bildgebung sichern die Diagnose. Jede Sehstörung ist ein Notfall: Eine rasche Behandlung kann das Augenlicht retten.

Was ist eine Riesenzellarteriitis?

Die Riesenzellarteriitis (RZA) ist eine Vaskulitis: Das Immunsystem entzündet die Wand großer und mittelgroßer Arterien, vor allem der Gefäße von Kopfhaut, Kiefer und Augen, manchmal auch der Hauptschlagader (Aorta). Die verdickte Wand verengt das Gefäß und kann den Blutfluss unterbrechen[5][14].

Riesenzellarteriitis auf einen Blick
ThemaWas Sie wissen sollten
Andere NamenArteriitis temporalis (Schläfenarterienentzündung), Morbus Horton, Arteriitis cranialis; englisch „giant cell arteritis" (GCA)
Wer erkrankt?Nur Erwachsene ab 50, meist um 70; Frauen etwa dreimal so oft wie Männer; vor allem Menschen europäischer Herkunft[5]. In Europa ist sie in dieser Altersgruppe die häufigste Vaskulitis[13]
Wie häufig?Etwa 10 Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen über 50 und Jahr, in Skandinavien etwa 22[7]
Wichtige UntersuchungenBSG (Blutsenkung), CRP, Blutbild, Ultraschall der Schläfen- und Achselarterien, Biopsie der Schläfenarterie, manchmal PET-CT oder MRT

Wie macht sich eine Riesenzellarteriitis bemerkbar?

  • Häufig Neue Kopfschmerzen, oft an der Schläfe, anders als alle Kopfschmerzen, die Sie bisher kannten[10].
  • Häufig Empfindliche Kopfhaut beim Kämmen oder auf dem Kopfkissen; die Schläfenarterie kann verdickt oder druckschmerzhaft sein[5].
  • Häufig Müdigkeit, Gewichtsverlust, leichtes Fieber, manchmal als einzige Zeichen[10].
  • Möglich Kiefer-Claudicatio: Kieferschmerzen, die beim Kauen kommen und in Ruhe nachlassen[5].
  • Möglich Schmerzen in Schultern und Hüften mit Morgensteifigkeit: eine Polymyalgia rheumatica (PMR), bei 30 bis 50 % der Menschen mit RZA[5].
  • Möglich Sehstörungen: verschwommenes Sehen, Doppelbilder, ein „Vorhang" vor einem Auge, plötzlicher Sehverlust. In etwa 30 % der Fälle gehen kurze Warnepisoden voraus[5].
  • Selten Schlaganfall, bei 2,7 bis 7,4 % der Betroffenen, meist früh im Verlauf[5].

Die meisten Kopfschmerzen sind keine RZA: Eine Migräne beginnt viel früher im Leben, und Gesichtsschmerzen können von einem Nerv ausgehen, wie bei der Trigeminusneuralgie.

Wann sollte ich zum Arzt?

Wann zum Arzt

  • Notfall: 112 anrufen oder in die Notaufnahme bei plötzlichem Sehverlust, Doppelbildern oder einem dunklen Vorhang vor einem Auge, auch wenn es nur Minuten dauerte, sowie bei Zeichen eines Schlaganfalls. Verlorenes Sehvermögen kommt oft nicht zurück, und das zweite Auge kann rasch folgen[5].
  • Noch am selben Tag, wenn Sie über 50 sind und neue Kopfschmerzen, eine empfindliche Kopfhaut oder Kieferschmerzen beim Kauen haben. Die deutsche Leitlinie verlangt eine umgehende Vorstellung bei einem spezialisierten Team; europäische Empfehlungen nennen 24 Stunden[1][13]. Außerhalb der Sprechzeiten: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.
  • Beim nächsten Termin bei Steifigkeit in Schultern und Hüften oder einer hohen Blutsenkung mit Müdigkeit, aber ohne Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden.

Was ist die Ursache der Riesenzellarteriitis, und wer ist gefährdet?

Die Ursache ist unbekannt. Immunzellen dringen in die Gefäßwand ein und setzen Entzündungsbotenstoffe frei, vor allem Interleukin-6, die die Wand verdicken[5]. Vermutlich spielen genetische Veranlagung, die Alterung des Immunsystems und vielleicht Infektionen zusammen[14]. Das Risiko steigt mit dem Alter (nie vor 50, Gipfel nach 70), beim weiblichen Geschlecht und bei nordeuropäischer Herkunft: In Nordeuropa ist die Krankheit 2- bis 5-mal häufiger als in Südeuropa, bei Menschen afrikanischer, asiatischer oder arabischer Herkunft viel seltener[5]. Sie gehört zu den Krankheiten, die wir im Ratgeber zu Autoimmunerkrankungen und ihren Bluttests beschreiben.

Wie wird eine Riesenzellarteriitis festgestellt, und welche Blutwerte sind auffällig?

Kein Bluttest beweist eine RZA allein[10]. Ärzte verbinden nach dem 50. Lebensjahr typische Beschwerden, eine Entzündung im Blut (in mehr als 95 % der Fälle) und den Nachweis der Vaskulitis in Bildgebung oder Biopsie[5]. Die deutsche S2k-Leitlinie verlangt dazu mindestens CRP und BSG[13].

  • CRP und Blutsenkung (BSG): Bei 764 biopsierten Patienten war das CRP bei 87 % der RZA-Fälle erhöht, die BSG bei 84 %. Doch 4 % hatten beide Werte normal[6]: Ein normaler Wert hebt einen Augennotfall nie auf.
  • Blutbild: Etwa die Hälfte der Betroffenen hat eine leichte Blutarmut und eine erhöhte Thrombozytenzahl, beides Folgen der Entzündung[5].
  • Leberwerte: Eine erhöhte alkalische Phosphatase findet sich bei etwa jedem Dritten[5].
  • Fibrinogen: In Frankreich wird es der BSG vorgezogen, weil schon eine Blutarmut die BSG erhöhen kann[5]; in Deutschland stehen CRP und BSG im Vordergrund[13].
Fiktives Beispiel eines Laborbefunds (deutsches Format), Frau, 74 Jahre, mit neuen Kopfschmerzen
UntersuchungErgebnisReferenzbereichMarkierung
Blutsenkung (BSG) nach 1 Std.78 mm< 30↑
C-reaktives Protein (CRP)68 mg/l< 5↑
Hämoglobin11,2 g/dl12,0 – 15,5↓
Thrombozyten498 /nl150 – 450↑
Alkalische Phosphatase (AP)162 U/l35 – 105↑
  1. BSG 78 mm: Bei Frauen ab 50 liegt die übliche Grenze bei 30 mm in der ersten Stunde. Sehr hohe Werte kommen bei einer RZA vor, aber auch bei Infektionen und manchen Krebserkrankungen[11].
  2. CRP 68 mg/l (6,8 mg/dl): Deutsche Labore geben das CRP meist in mg/l an; normal sind etwa 10 mg/l (1,0 mg/dl) oder weniger, die genaue Grenze steht auf Ihrem Befund. Das CRP zeigt, wie stark die Entzündung ist, nicht woher sie kommt[12].
  3. Hämoglobin ↓, Thrombozyten ↑, AP ↑: das Entzündungsmuster, das bei einer RZA oft auftritt[5]; eine Infektion kann aber denselben Befund ergeben. Es gelten die Referenzbereiche Ihres Labors.

Sehr hohe Blutsenkung und Kopfschmerzen, die Sie beunruhigen? BloodSense erklärt jede Zeile Ihres Befunds, von BSG und CRP bis zu den Thrombozyten, damit Sie wissen, was Sie fragen sollten und wie dringend es ist.

Meinen Befund erklären lassen

Ultraschall und „Halo-Zeichen"

Seit 2023 empfehlen die europäischen Leitlinien den Ultraschall der Schläfen- und Achselarterien als erste Bildgebung bei Verdacht auf RZA[2]. Typisch ist das Halo-Zeichen: ein dunkler, gleichmäßiger Saum aus geschwollener Wand um die Arterie. Wie zuverlässig es erkannt wird, hängt von der Erfahrung der Untersuchenden ab[5]. In Deutschland gibt es dafür Fast-Track-Sprechstunden: Dort wird ein Verdacht binnen 24 Stunden mit Ultraschall abgeklärt, was das Erblindungsrisiko nachweislich senkt[13].

Biopsie, PET-CT und MRT

Die Biopsie der Schläfenarterie, in örtlicher Betäubung, ist die einzige Untersuchung, die die Entzündung unter dem Mikroskop zeigt, mit den namensgebenden Riesenzellen[5][14]. Die amerikanische Leitlinie von 2021 zieht sie dem Ultraschall vor, mit einem Gefäßstück von mehr als 1 cm[3]. PET-CT, MRT oder CT-Angiografie können eine Entzündung der Aorta zeigen, die bei etwa 40 % der Betroffenen vorliegt[5], und helfen bei negativer Biopsie[2][3]. Bleibt der Verdacht trotz unauffälliger Befunde bestehen, soll laut deutscher Leitlinie ein weiteres Verfahren folgen[13].

Für die Forschung vergibt der ACR/EULAR-Punktwert von 2022 5 Punkte für eine positive Biopsie oder ein Halo-Zeichen und 3 Punkte für eine BSG ab 50 mm/h oder ein CRP ab 10 mg/l; ab 6 Punkten gilt eine RZA als klassifiziert[4]. Das ist ein Forschungsinstrument, keine Diagnose.

Welche Blutwerte werden unter der Behandlung kontrolliert?

Unter Kortison normalisiert sich das CRP meist innerhalb von 1 bis 3 Wochen[5]. Die Verlaufskontrolle prüft dann drei Dinge:

  • Krankheitsaktivität: CRP und ein langsamer Marker (BSG oder Fibrinogen), anfangs etwa monatlich; Termine alle 1 bis 3 Monate in den ersten 3 Monaten, danach alle 3 bis 6 Monate[5]. Fast die Hälfte der Betroffenen hat einen Rückfall, meist in den ersten 2 Jahren[9]. Bei einem Rückfall steigen BSG und CRP oft, aber weniger stark als zu Beginn[13]. Ein steigender Wert ohne Beschwerden bedeutet meist engere Kontrollen, nicht automatisch mehr Medikamente[3].
  • Nebenwirkungen des Kortisons: Kalium nach 1 bis 2 Wochen, Blutzucker nach 1 Monat, dann HbA1c und Cholesterin alle 3 Monate[5]; Knochenschutz von Anfang an gegen Osteoporose[10].
  • Sicherheit von Tocilizumab: Blutbild und Leberwerte im ersten Monat alle 1 bis 2 Wochen, danach alle 1 bis 3 Monate, und ein Lipidprofil nach 8 bis 12 Wochen[5].

Achtung: Tocilizumab blockiert Interleukin-6, das Signal, mit dem die Leber CRP bildet. Unter dieser Behandlung bleiben CRP und BSG meist niedrig, selbst bei einem Rückfall oder einer Infektion; für die Verlaufskontrolle taugen sie dann nicht mehr[5][13]. Neue Beschwerden zählen mehr als ein normaler Wert. Ist die Aorta betroffen, wird sie über Jahre per Bildgebung kontrolliert, um ein Aneurysma zu erkennen, das spät entstehen kann[5].

Was hilft bei Riesenzellarteriitis?

Bei begründetem Verdacht beginnt die Behandlung sofort, ohne auf Untersuchungen zu warten, die nicht gleich verfügbar sind[1][13]. Dosierungen nennen wir hier nicht.

  • Kortison (Glukokortikoide wie Prednisolon): die erste Behandlung. Die meisten Betroffenen bessern sich innerhalb weniger Tage; die Dosis wird über 1 bis 2 Jahre langsam gesenkt[10]. Ist das Sehen bedroht, kann zunächst Kortison über die Vene gegeben werden[3].
  • Tocilizumab: ein gespritztes Biologikum, das den Interleukin-6-Rezeptor blockiert. In der Zulassungsstudie waren nach einem Jahr 53 bis 56 % der Behandelten in anhaltender Remission, gegenüber 14 bis 18 % unter Kortison allein, mit etwa halb so viel Prednison[8]. Etwa die Hälfte erleidet im Jahr nach dem Absetzen einen Rückfall[5].
  • Weitere Möglichkeiten: Die EULAR-Empfehlungen von 2025 nennen für ausgewählte Patienten Upadacitinib, eine Tablette, und Methotrexat als Alternative[1].
  • Begleitende Behandlung: Calcium, Vitamin D, manchmal ein Bisphosphonat[10]. ASS (Acetylsalicylsäure) empfiehlt die deutsche Leitlinie nicht routinemäßig, sondern nur bei einem anderen Grund dafür[13].

Wie lebe ich gut mit einer Riesenzellarteriitis?

  • Kortison nie plötzlich absetzen und die Dosis nie selbst senken.
  • Die Zeichen eines Rückfalls kennen: Kopfschmerzen, Kieferschmerzen, Steifigkeit der Schultern und vor allem jede Veränderung des Sehens.
  • Fieber rasch melden: Die Behandlung schwächt die Abwehr und kann eine Infektion verschleiern[5].
  • Blutdruck und Cholesterin einstellen lassen und nicht rauchen: Das Herz-Kreislauf-Risiko bleibt über Jahre erhöht[5]. Kennen Sie die Zeichen eines Schlaganfalls.
  • In Bewegung bleiben: Ein angepasstes Übungsprogramm hilft, Muskelkraft zu erhalten[14].

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  1. Soll ich schon jetzt mit Kortison beginnen, vor Ultraschall oder Biopsie?
  2. Gibt es in meiner Nähe eine Fast-Track-Sprechstunde für Riesenzellarteriitis?
  3. Habe ich zusätzlich eine Polymyalgia rheumatica?
  4. Welche Blutwerte kontrollieren meine Behandlung, und wie oft?
  5. Wenn ich Tocilizumab bekomme: Woran erkennen wir einen Rückfall?

Häufige Fragen

Ist eine Riesenzellarteriitis heilbar?

Die meisten Betroffenen erreichen eine dauerhafte Remission und können die Behandlung beenden, meist nach 1 bis 2 Jahren oder später. Die Krankheit kann wiederkommen, deshalb gehen die Kontrollen weiter[10].

Kann der Augenarzt eine Riesenzellarteriitis feststellen?

Er kann die Folgen am Sehnerv erkennen und den Verdacht stellen. Gesichert wird die Diagnose aber durch Ultraschall, Biopsie oder andere Bildgebung, meist mit der Rheumatologie[13].

Ist ein Sehverlust durch Riesenzellarteriitis umkehrbar?

Meist nicht. Die Behandlung schützt vor allem das andere Auge; deshalb wird Kortison ohne Abwarten begonnen[1][5].

Wie lange kann man mit Riesenzellarteriitis leben?

Todesfälle sind bei früher Behandlung selten, und die Sterblichkeit ist über die Jahrzehnte gesunken[7]. Die ernsten Risiken sind ein Schlaganfall zu Beginn und später Komplikationen an der Aorta[5].

Ist Morbus Horton dasselbe wie der Horton-Kopfschmerz?

Nein. „Horton-Kopfschmerz" oder „Bing-Horton-Neuralgie" sind alte Namen für den Clusterkopfschmerz, eine andere Krankheit jüngerer Erwachsener mit kurzen, heftigen Attacken um ein Auge.

Verwandte Artikel

  1. Mukhtyar CB, Nikiphorou E, Bartoletti A, et al. 2025 EULAR recommendations for the management of polymyalgia rheumatica and primary large vessel vasculitis. Ann Rheum Dis. 2026 (online 21. Juli 2026). doi:10.1016/j.ard.2026.06.009 (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  2. Dejaco C, Ramiro S, Bond M, et al. EULAR recommendations for the use of imaging in large vessel vasculitis in clinical practice: 2023 update. Ann Rheum Dis. 2024;83(6):741-751. doi:10.1136/ard-2023-224543 (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  3. Maz M, Chung SA, Abril A, et al. 2021 American College of Rheumatology/Vasculitis Foundation Guideline for the Management of Giant Cell Arteritis and Takayasu Arteritis. Arthritis Rheumatol. 2021;73(8):1349-1365. doi:10.1002/art.41774. PubMed Central (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  4. Ponte C, Grayson PC, Robson JC, et al. 2022 American College of Rheumatology/EULAR classification criteria for giant cell arteritis. Ann Rheum Dis. 2022;81(12):1647-1653. doi:10.1136/ard-2022-223480 (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  5. Haute Autorité de Santé (Frankreich), GEFA, FAI²R. Protocole national de diagnostic et de soins (PNDS): artérite à cellules géantes (Horton). Januar 2024. has-sante.fr (Französisch; abgerufen am 7. November 2026)
  6. Kermani TA, Schmidt J, Crowson CS, et al. Utility of erythrocyte sedimentation rate and C-reactive protein for the diagnosis of giant cell arteritis. Semin Arthritis Rheum. 2012;41(6):866-871. doi:10.1016/j.semarthrit.2011.10.005 (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  7. Li KJ, Semenov D, Turk M, Pope J. A meta-analysis of the epidemiology of giant cell arteritis across time and space. Arthritis Res Ther. 2021;23(1):82. doi:10.1186/s13075-021-02450-w (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  8. Stone JH, Tuckwell K, Dimonaco S, et al. Trial of tocilizumab in giant-cell arteritis. N Engl J Med. 2017;377(4):317-328. doi:10.1056/NEJMoa1613849. PubMed (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  9. Moreel L, Betrains A, Molenberghs G, et al. Epidemiology and predictors of relapse in giant cell arteritis: a systematic review and meta-analysis. Joint Bone Spine. 2023;90(1):105494. doi:10.1016/j.jbspin.2022.105494 (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  10. MedlinePlus Medical Encyclopedia. Giant cell arteritis. US National Library of Medicine. medlineplus.gov (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  11. MedlinePlus Medical Encyclopedia. Sed rate (erythrocyte sedimentation rate). US National Library of Medicine. medlineplus.gov (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  12. MedlinePlus. C-Reactive Protein (CRP) Test. US National Library of Medicine. medlineplus.gov (Englisch; abgerufen am 7. November 2026)
  13. Schirmer JH, Aries PM, Balzer K, et al. S2k-Leitlinie: Management der Großgefäßvaskulitiden. Z Rheumatol. 2020;79(Suppl 3):67-95. doi:10.1007/s00393-020-00893-1 (abgerufen am 7. November 2026)
  14. Deutsche Rheuma-Liga. Polymyalgia rheumatica/Riesenzellarteriitis: Ursachen, Symptome, Therapie. rheuma-liga.de (abgerufen am 7. November 2026)

Diese Seite bietet allgemeine Informationen. Sie ersetzt nicht den Rat einer Ärztin oder eines Arztes; ein Bluttest allein kann eine Riesenzellarteriitis weder bestätigen noch ausschließen. Jede Veränderung des Sehens braucht sofortige Notfallversorgung.