Das Wichtigste in Kürze

Die Eiweißelektrophorese (Serumelektrophorese) trennt die Eiweiße im Blut in fünf oder sechs Fraktionen: Albumin, Alpha-1-, Alpha-2-, Beta- und Gammaglobuline. Entscheidend ist das Bild der ganzen Kurve, nicht ein einzelner Wert. Eine schmale Zacke (der „M-Gradient“) wird weiter abgeklärt, doch die meisten Menschen mit einem M-Gradienten bekommen nie Krebs.

Ein Elektrophorese-Befund wirkt auf den ersten Blick einschüchternd: eine Kurve, eine Reihe von Prozentwerten und manchmal der Satz „monoklonale Bande nachweisbar“. Für den Test kommt ein Tropfen Serum in ein elektrisches Feld. Jedes Eiweiß wandert dort unterschiedlich schnell, sodass sich die Proteine zu Banden sammeln, die das Labor misst und als Gipfel aufzeichnet[1][2]. Dieser Ratgeber geht den ganzen Befund mit Ihnen durch: jede Fraktion, die typischen Muster, die Bedeutung eines M-Gradienten und die üblichen nächsten Untersuchungen. Ist nur eine Fraktion markiert, helfen die Einzelseiten weiter, zuerst unser Ratgeber zu den Gammaglobulinen, der Fraktion, in der die meisten M-Gradienten auftauchen.

Wie sieht ein Befund der Eiweißelektrophorese aus?

Deutsche Labore messen die Fraktionen meist per Kapillarelektrophorese und geben sie in Prozent des Gesamteiweißes und als absolute Werte in g/l an; die Beta-Fraktion wird oft in Beta-1 und Beta-2 geteilt[12][13]. Dazu kommen das Gesamteiweiß, die Kurve (Elektropherogramm) und ein kurzer Kommentar des Labors.

Fiktives Beispiel eines Befunds der Eiweißelektrophorese (Format eines deutschen Labors)
UntersuchungErgebnisReferenzbereichKennzeichen
Gesamteiweiß im Serum77 g/l65–81 g/l
Albumin57,0 % (43,9 g/l)55,8–66,1 % (40,2–47,6 g/l)
Alpha-1-Globuline3,5 % (2,7 g/l)2,9–4,9 % (2,1–3,5 g/l)
Alpha-2-Globuline8,4 % (6,5 g/l)7,1–11,8 % (5,1–8,5 g/l)
Beta-1-Globuline5,5 % (4,2 g/l)4,7–7,2 % (3,4–5,2 g/l)
Beta-2-Globuline4,3 % (3,3 g/l)3,2–6,5 % (2,3–4,7 g/l)
Gammaglobuline21,3 % (16,4 g/l)11,1–18,8 % (8,0–13,5 g/l)H
M-Gradient (monoklonales Protein)7,2 g/lnicht nachweisbar!
KommentarSchmale Zacke im Gammabereich. Immunfixation: IgG Kappa.
  1. Gesamteiweiß: die Summe aller Fraktionen. Es kann normal sein, obwohl sich in einer Fraktion etwas verbirgt, wie hier.
  2. Prozent und g/l: der Prozentwert ist der Anteil am Gesamteiweiß, der Wert in Klammern die absolute Menge. Beide zusammen sind aussagekräftiger als einer allein.
  3. Albumin: der größte Gipfel, gebildet in der Leber. Ein niedriges Albumin spricht für eine Lebererkrankung, Eiweißverlust über Niere oder Darm, Mangelernährung oder Entzündung[2].
  4. Alpha-1 und Alpha-2: enthalten Akute-Phase-Proteine, die bei Entzündungen ansteigen[2].
  5. Beta-1 und Beta-2: vor allem Transferrin (das Eisen-Transportprotein) und Komplement[2].
  6. Gammaglobuline, markiert mit H: die Antikörper-Fraktion. Hier ist sie erhöht, weil sie eine schmale Zacke enthält.
  7. M-Gradient 7,2 g/l: die Menge des monoklonalen Proteins, also die Zahl, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt im Verlauf beobachtet. Ein M-Gradient ist nie „normal“, deshalb trägt er auch ohne Referenzbereich ein Kennzeichen.
  8. Immunfixation IgG Kappa: benennt den Antikörpertyp, der die Zacke bildet[3]. Die Referenzbereiche stammen von einem deutschen Labor[12]: Maßgeblich sind immer die Werte auf Ihrem eigenen Befund.

Sie haben einen Elektrophorese-Befund mit Kurve, Prozentwerten und einem Kommentar, den Sie nicht verstehen? BloodSense liest den vollständigen Befund mit Ihnen, Fraktion für Fraktion, und bereitet die Fragen für Ihren nächsten Arzttermin vor.

Meinen Elektrophorese-Befund erklären

Was zeigen die einzelnen Fraktionen der Serumelektrophorese?

Jede Fraktion ist eine Familie von Eiweißen, nicht ein einzelnes. Die Tabelle zeigt typische Werte für Erwachsene aus einem deutschen Labor und aus einer US-Quelle; sie unterscheiden sich je nach Methode (Gel oder Kapillare), daher zählt der Referenzbereich Ihres Labors.

Fraktionen der Serumelektrophorese, ihre Hauptproteine und typische Referenzbereiche für Erwachsene
FraktionHauptproteineDeutsches Labor (Kapillare)[12]MedlinePlus, umgerechnet[1]Ausführlicher Ratgeber
AlbuminAlbumin55,8–66,1 % (40,2–47,6 g/l)36–48 g/lAlbumin im Blut
Alpha-1Alpha-1-Antitrypsin, saures Glykoprotein2,9–4,9 % (2,1–3,5 g/l)2–4 g/lAlpha-1-Globuline
Alpha-2Haptoglobin, Coeruloplasmin, Alpha-2-Makroglobulin7,1–11,8 % (5,1–8,5 g/l)6–9 g/lAlpha-2-Globuline
Beta-1 und Beta-2Transferrin, Komplement C3, LipoproteineBeta-1 4,7–7,2 %, Beta-2 3,2–6,5 %Beta gesamt 6–11 g/lBeta-1 und Beta-2-Globuline
GammaImmunglobuline (IgG, IgA, IgM)11,1–18,8 % (8,0–13,5 g/l)8–18 g/lGammaglobuline
Gesamteiweißalle zusammenBereich auf dem Befund65–81 g/lGesamteiweiß im Blut

Manche Befunde nennen Werte in g/dl: Teilen Sie g/l durch 10 (43,9 g/l = 4,39 g/dl). Ein anderes Krankenhauslabor gibt zum Beispiel für die Gammaglobuline 11,1–18,8 % bzw. 0,73–1,56 g/dl an[13]: kleine Unterschiede zwischen Laboren sind normal.

Wie liest man die Muster in der Eiweißelektrophorese?

Ärztinnen und Ärzte achten auf die Form der Kurve und darauf, welche Fraktionen sich gemeinsam verändern. Derselbe Anstieg der Gammaglobuline kann harmlos oder wichtig sein, je nachdem, ob er breit oder schmal ist[2].

Häufige Muster der Serumelektrophorese und was sie meist bedeuten
MusterWas sich verändertHäufige Ursachen
Akute EntzündungAlpha-1 und Alpha-2 erhöht, Albumin manchmal erniedrigtInfektion, Operation, Verletzung, Schub einer entzündlichen Erkrankung[2]
Chronische Entzündung (polyklonal)Breiter, runder Anstieg der ganzen GammafraktionLang anhaltende Infektion, Autoimmunerkrankung wie rheumatoide Arthritis oder Lupus, chronische Lebererkrankung[1][2]
LebererkrankungNiedriges Albumin mit breitem Gamma-AnstiegLeberzirrhose, chronische Hepatitis[1][2]
Eiweißverlust über die NierenNiedriges Albumin, hohe Alpha-2-FraktionNephrotisches Syndrom[1][2]
M-Gradient (monoklonales Protein)Schmale, spitze Zacke, meist im Gamma-, manchmal im BetabereichMGUS, Multiples Myelom, Morbus Waldenström, Amyloidose[2]
Niedrige Gammafraktion (Hypogammaglobulinämie)Flache, kleine GammafraktionMedikamente gegen B-Zellen, chronische lymphatische Leukämie, Myelom, Eiweißverlust; selten ein angeborener Immundefekt[5]

Veränderungen einzelner Fraktionen erklären die Einzelratgeber. Kurz gesagt: Eine erhöhte Betafraktion hängt oft mit Eisenmangel oder einer Schwangerschaft zusammen, eine niedrige Alpha-1-Fraktion kann auf einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel hinweisen und eine niedrige Alpha-2-Fraktion auf einen Zerfall roter Blutkörperchen (Hämolyse)[1][2]. Als Entzündungszeichen ist die Elektrophorese grob; dafür verlässt man sich meist auf das CRP oder die Blutsenkung.

Was bedeutet ein M-Gradient in der Eiweißelektrophorese?

Ein M-Gradient (monoklonales Protein, Paraprotein) ist eine große Menge eines einzigen, immer gleichen Antikörpers, gebildet von einer einzigen Familie von Plasmazellen; er lässt sich im Blut und im Urin nachweisen[11]. Er ist ein Befund, keine Diagnose.

  • Häufig MGUS (monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz): in einer großen Studie aus Minnesota bei 3,2 % der Menschen ab 50 und bei 5,3 % der Menschen ab 70 Jahren gefunden[6]; die deutschsprachige Leitlinie nennt dieselbe Größenordnung[14]. In jener Studie war der M-Gradient in 63,5 % der Fälle kleiner als 10 g/l. Eine MGUS macht keine Beschwerden und geht bei etwa 1 % der Betroffenen pro Jahr in eine Bluterkrankung über[7].
  • Möglich Schwelendes Myelom oder Morbus Waldenström: ein größerer M-Gradient oder mehr Plasmazellen im Knochenmark, noch ohne Organschäden; das erfordert engere Kontrollen[7].
  • Selten Multiples Myelom oder AL-Amyloidose: Die Diagnose stellt man nur mit einer Knochenmarkuntersuchung und Zeichen einer Organschädigung wie erhöhtem Kalzium, Nierenversagen, Blutarmut oder Knochenherden[8]. Unser Ratgeber zum Multiplen Myelom erklärt diese Kriterien.

Die Höhe des M-Gradienten ist wichtig, aber nicht alles. Eine MGUS ist definiert durch einen M-Gradienten unter 30 g/l, weniger als 10 % Plasmazellen im Knochenmark und keine Organschäden[8]. Beim Myelom liegt der M-Gradient meist über 30 g/l, doch bis zu ein Fünftel der Betroffenen hat einen M-Gradienten unter 10 g/l[2].

In einer Beobachtung von 1.384 Menschen mit MGUS über 34 Jahre lag das Risiko eines Übergangs bei 10 % nach 10 und 18 % nach 20 Jahren. Am niedrigsten war es (7 % nach 20 Jahren bei Nicht-IgM-MGUS), wenn der M-Gradient unter 15 g/l lag und der Kappa-Lambda-Quotient normal war[9].

Welche Untersuchungen folgen nach einer auffälligen Elektrophorese?

Die Eiweißelektrophorese ist ein Suchtest. Welche Untersuchungen folgen, hängt vom Muster ab:

  • Immunfixation im Serum: bestimmt den Typ des monoklonalen Antikörpers (IgG, IgA oder IgM, Kappa oder Lambda) und findet auch einen M-Gradienten, der zu klein für die Kurve ist[2][3]. Die Leitlinie zählt Elektrophorese, Immunfixation und quantitative Immunglobuline zum entscheidenden Basis-Screening[14].
  • Freie Leichtketten Kappa und Lambda im Serum: misst die Leichtketten im Blut und ihren Quotienten; das hilft, wenn ein Myelom nur Leichtketten und keinen sichtbaren M-Gradienten bildet[3]. Mehr dazu auf unserer Seite zum Kappa-Lambda-Verhältnis.
  • Quantitative Immunglobuline: IgG, IgA und IgM; beim Myelom ist oft ein Typ erhöht und die anderen sind erniedrigt[3].
  • Elektrophorese und Immunfixation im Urin: oft aus dem 24-Stunden-Sammelurin, empfohlen bei Verdacht auf eine Plasmazellerkrankung[2][3].
  • Organwerte: Blutbild, Kalzium und Kreatinin, um Blutarmut, erhöhtes Kalzium und Nierenschäden zu erkennen[8].
  • Kontrolle der Elektrophorese: bei MGUS mit niedrigem Risiko (IgG-Typ, M-Gradient unter 15 g/l, normaler Leichtketten-Quotient) eine erste Kontrolle nach 6 Monaten. Danach empfiehlt die internationale Arbeitsgruppe Kontrollen alle 2 bis 3 Jahre[7]; die deutschsprachige Onkopedia-Leitlinie nennt jährliche Kontrollen oder Kontrollen nur bei Beschwerden[14].

Engere Kontrollen, nach 6 Monaten und dann jährlich, werden empfohlen, wenn der M-Gradient 15 g/l oder mehr beträgt, wenn er vom Typ IgA oder IgM ist oder wenn der Leichtketten-Quotient auffällig ist[7]. Zeichen einer Organschädigung führen zügig zur Vorstellung in der Hämatologie[8].

Wie bereitet man sich auf die Eiweißelektrophorese vor?

Es ist eine gewöhnliche Blutabnahme aus der Vene in ein Serumröhrchen. Viele Labore verlangen keine besondere Vorbereitung, andere bitten um bis zu 12 Stunden Nüchternheit[1][4]: Halten Sie sich an die Anweisung Ihrer Praxis, wie in unserem Ratgeber zur nüchternen Blutabnahme erklärt. Erwähnen Sie kürzliche Impfungen, Infekte und alle Medikamente, auch Hormone, weil sie einzelne Fraktionen verschieben können[1][10]. Setzen Sie kein Medikament eigenmächtig ab.

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

  • Notfall: 112 anrufen bei plötzlicher Verwirrtheit, starken Rückenschmerzen mit neuer Schwäche oder Taubheit in den Beinen, Verlust der Kontrolle über Blase oder Darm oder wenn Sie kaum noch Urin ausscheiden.
  • Innerhalb von 24 bis 48 Stunden, wenn zu einer auffälligen Elektrophorese neue Knochenschmerzen, starker Durst, wiederholte Infekte mit Fieber, rasch zunehmende Beinschwellungen oder stark schäumender Urin kommen. Außerhalb der Sprechzeiten: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116117.
  • Beim nächsten Termin bei einem kleinen M-Gradienten ohne Beschwerden, einem breiten Gamma-Anstieg oder einer leichten Albumin-Veränderung: Das wird in Ruhe besprochen und meist kontrolliert.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  1. Ist mein Gamma-Anstieg breit (polyklonal) oder eine schmale Zacke (monoklonal)?
  2. Wenn ein M-Gradient vorliegt: Wie hoch ist er, und welchen Typ zeigt die Immunfixation?
  3. Brauche ich eine Bestimmung der Leichtketten, eine Urin- oder Knochenmarkuntersuchung oder eine Überweisung in die Hämatologie?
  4. Gilt mein Befund als niedriges Risiko, und wann soll die Elektrophorese wiederholt werden?
  5. Kann meine Veränderung bei Albumin oder Alpha-2 von Leber, Nieren oder einem kürzlichen Infekt kommen?

Häufige Fragen

Ist die Eiweißelektrophorese ein Krebstest?

Nein. Sie gibt ein Gesamtbild der Bluteiweiße und kann Entzündungen, Leber- oder Nierenerkrankungen und Störungen der Abwehr zeigen. Man sucht damit nach monoklonalen Proteinen, doch die meisten gefundenen M-Gradienten erweisen sich als MGUS, und eine MGUS ist kein Krebs[6][7].

Kann eine normale Serumelektrophorese ein Myelom übersehen?

Ja, manchmal. Manche Myelome bilden nur Leichtketten, die keine sichtbare Zacke ergeben; etwa 10 % der Menschen mit Myelom zeigen stattdessen eine erniedrigte Gammafraktion[2]. Deshalb kommen bei Verdacht Immunfixation und Leichtketten-Test hinzu[3].

Kann ein M-Gradient wieder verschwinden?

Der M-Gradient einer MGUS bleibt meist über Jahre stabil; die Kontrollen sollen zeigen, dass er nicht wächst[7]. Wie oft Sie den Test wiederholen, legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Was ist der Unterschied zwischen Elektrophorese im Serum und im Urin?

Die Serumelektrophorese untersucht die Eiweiße im Blut. Die Urinelektrophorese sucht nach Eiweißen, die in den Urin gelangen, etwa Leichtketten (Bence-Jones-Protein), die im Blut übersehen werden können[3][10].

Verändert Flüssigkeitsmangel das Ergebnis?

Ja. Wer zu wenig getrunken hat, hat konzentrierteres Blut, Albumin und Gesamteiweiß können steigen; eine kürzliche Impfung oder Infektion kann die Antikörper in der Gammafraktion erhöhen[10]. Ein Grenzbefund wird oft einfach wiederholt.

Verwandte Untersuchungen und Ratgeber

Quellen

  1. MedlinePlus Medical Encyclopedia. Serum protein electrophoresis. medlineplus.gov (abgerufen am 2. November 2026)
  2. O'Connell TX, Horita TJ, Kasravi B. Understanding and interpreting serum protein electrophoresis. Am Fam Physician. 2005;71(1):105-112. aafp.org (PubMed 15663032, abgerufen am 2. November 2026)
  3. American Cancer Society. Tests to find multiple myeloma. cancer.org (abgerufen am 2. November 2026)
  4. ARUP Laboratories. Protein electrophoresis, serum (test 0050640): reference intervals, specimen and turnaround. aruplab.com (abgerufen am 2. November 2026)
  5. Patel SY, Carbone J, Jolles S. The expanding field of secondary antibody deficiency: causes, diagnosis, and management. Front Immunol. 2019;10:33. doi:10.3389/fimmu.2019.00033 (abgerufen am 2. November 2026)
  6. Kyle RA, Therneau TM, Rajkumar SV, et al. Prevalence of monoclonal gammopathy of undetermined significance. N Engl J Med. 2006;354(13):1362-1369. doi:10.1056/NEJMoa054494 (abgerufen am 2. November 2026)
  7. Kyle RA, Durie BGM, Rajkumar SV, et al. Monoclonal gammopathy of undetermined significance (MGUS) and smoldering (asymptomatic) multiple myeloma: IMWG consensus perspectives risk factors for progression and guidelines for monitoring and management. Leukemia. 2010;24(6):1121-1127. doi:10.1038/leu.2010.60 (abgerufen am 2. November 2026)
  8. Rajkumar SV, Dimopoulos MA, Palumbo A, et al. International Myeloma Working Group updated criteria for the diagnosis of multiple myeloma. Lancet Oncol. 2014;15(12):e538-e548. doi:10.1016/S1470-2045(14)70442-5 (abgerufen am 2. November 2026)
  9. Kyle RA, Larson DR, Therneau TM, et al. Long-term follow-up of monoclonal gammopathy of undetermined significance. N Engl J Med. 2018;378(3):241-249. doi:10.1056/NEJMoa1709974 (abgerufen am 2. November 2026)
  10. Testing.com. Protein electrophoresis and immunofixation electrophoresis. testing.com (abgerufen am 2. November 2026)
  11. Bundesministerium für Gesundheit. Multiples Myelom (gesund.bund.de), in Zusammenarbeit mit dem Krebsinformationsdienst des DKFZ. Stand 31.05.2022. gesund.bund.de (abgerufen am 2. November 2026)
  12. Fenner Labor MVZ. Eiweißelektrophorese im Serum: Material, Methode (Kapillarzonenelektrophorese) und Referenzbereiche. fennerlabor.de (abgerufen am 2. November 2026)
  13. RKH Klinikum Ludwigsburg, Institut für Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin. Analyseverzeichnis: Eiweiß-Elektrophorese. rkh-gesundheit.de (abgerufen am 2. November 2026)
  14. DGHO, ÖGHO, SGH-SSH, SGMO. Onkopedia-Leitlinie Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS). Stand September 2026. onkopedia.com (abgerufen am 2. November 2026)

Dieser Artikel enthält allgemeine Gesundheitsinformationen. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Eine auffällige Elektrophorese muss Ihre Ärztin oder Ihr Arzt zusammen mit Ihren Beschwerden und weiteren Befunden beurteilen.